Zum Inhalt springen

Individuell reisen. Ägypten persönlich erleben.

Wüstensafari und Quad Touren

Wüstensafari und Quad Touren beginnen wenige Kilometer hinter der Küste, dort wo die Berge der östlichen Wüste anfangen. Sie fahren mit Quad, Buggy oder Jeep über die Pisten, besuchen ein Beduinendorf und erleben, wie still es dort ist.

Am Nachmittag lässt sich die Tour mit einem Abendessen im Freien und dem Blick auf den Sternenhimmel verbinden. Wer lieber ruhig unterwegs ist, wählt einen Kamelritt oder einen Ausritt zu Pferd.

Private Touren Keine Verkaufsstopps Persönliche Betreuung

Unsere Wüsten- und Quad Touren

Quad und Buggy in der Wüste

Auf dem Quad fahren Sie hintereinander über feste Pisten, begleitet von einem ortskundigen Führer. Vor dem Start gibt es eine Einweisung, dazu Helm und Schutzbrille. Wer sich das Fahren nicht zutraut, sitzt hinten auf oder wählt einen Buggy, in dem zwei Personen nebeneinander Platz finden.

Die Strecke führt an Felsformationen und trockenen Tälern vorbei, mit Halten für Fotos. Der Fahrtwind ist angenehm, der Staub allerdings auch spürbar, deshalb sind ein Tuch für Mund und Nase und geschlossene Schuhe sinnvoll.

Jeep-Safari und Kamelritt

Mit dem Jeep 4x4 kommen Sie tiefer in die Wüste als mit dem Quad und sitzen dabei im Schatten. Diese Variante eignet sich für Familien und für alle, die lieber schauen als selbst fahren. Unterwegs erklärt der Fahrer, wie sich die Menschen hier eingerichtet haben.

Im Beduinendorf erwartet Sie ein kurzer Einblick in den Alltag, dazu Tee und ein Kamelritt über eine kleine Runde. Die Tiere werden geführt, sodass keine Vorkenntnisse nötig sind. Kinder dürfen meist mitreiten, wenn ein Erwachsener daneben geht.

Abendessen, Musik und Sterne

Am späten Nachmittag kühlt die Wüste ab, und der Himmel färbt sich, bevor die Sonne hinter den Bergen verschwindet. Danach wird im Camp gegessen, meist vom Grill, mit Salaten und Brot. Dazu gibt es Musik und Tanz, bevor es ruhiger wird.

Weil weit und breit keine Lichter stören, sind bei klarem Wetter sehr viele Sterne zu sehen. Auf Wunsch steht ein Teleskop bereit, mit dem sich einzelne Objekte näher betrachten lassen. Nehmen Sie eine Jacke mit, denn nach Sonnenuntergang wird es rasch kühl.

Reiten am Meer und in der Wüste

Für Ausritte zu Pferd stehen ruhige Tiere bereit, die an Anfänger gewöhnt sind. Die Strecke verläuft je nach Programm am Strand entlang oder auf den Wegen ins Hinterland, immer in Begleitung eines erfahrenen Führers.

Geritten wird in gemäßigtem Tempo, wer sicher im Sattel sitzt, darf auch schneller reiten. Lange Hosen und feste Schuhe sind sinnvoll. Diese Touren finden meist am frühen Morgen oder am späten Nachmittag statt, wenn die Sonne nicht mehr so stark ist.

Vormittags oder nachmittags unterwegs

Die Wüstenprogramme gibt es in zwei Zuschnitten. Die kürzere Variante von etwa drei Stunden startet am Vormittag, meist gegen halb acht oder acht Uhr. Sie führt in die Wüste, zum Beduinendorf und zu einer kurzen Runde auf dem Kamel, und Sie sind vor der Mittagshitze zurück.

Die längere Variante von rund fünf Stunden beginnt am frühen Nachmittag und endet nach Sonnenuntergang mit Abendessen, Musik und Blick auf den Sternenhimmel. Jeep-Touren starten häufig am Nachmittag, die kombinierten Programme mit mehreren Fahrzeugen bereits um die Mittagszeit. Welche Zeit besser passt, hängt davon ab, ob Sie den Nachmittag am Strand oder in der Wüste verbringen möchten.

Staub, Sitzkomfort und die richtige Wahl des Fahrzeugs

In der Wüste ist Staub kein Zufall, sondern Teil des Tages. Ein Tuch für Mund und Nase, eine Sonnenbrille oder die gestellte Schutzbrille und geschlossene Schuhe machen den Unterschied. Helle Kleidung, die schmutzig werden darf, ist praktischer als das gute Urlaubsoutfit.

Bei der Fahrzeugwahl lohnt sich Ehrlichkeit sich selbst gegenüber. Quad und Buggy rütteln spürbar, was Gästen mit empfindlichem Rücken oder Nacken weniger liegt; im Jeep sitzen Sie ruhiger und im Schatten. Wer nicht selbst fahren möchte, kann auf fast allen Touren als Mitfahrer aufsitzen. Nach Sonnenuntergang kühlt es rasch ab, deshalb gehört eine Jacke ins Gepäck.

Häufig gestellte Fragen

Braucht man einen Führerschein für das Quad?

Ein Führerschein wird für die geführten Touren üblicherweise nicht verlangt. Sie erhalten vorher eine Einweisung und fahren in der Gruppe hinter dem Führer.

Können Kinder mitfahren?

Kinder fahren meist als Mitfahrer auf dem Quad, im Buggy oder im Jeep mit. Wir sagen Ihnen bei der Anfrage, welche Variante zum Alter passt.

Was sollte man anziehen?

Geschlossene Schuhe, lange Hosen, ein Tuch gegen den Staub und für den Abend eine Jacke. Eine Sonnenbrille ist tagsüber angenehm.

Finden die Touren auch im Sommer statt?

Ja, dann legen wir sie in den späten Nachmittag. Die Hitze lässt in der Wüste nach Sonnenuntergang schnell nach.

Ist der Kamelritt lang?

Es handelt sich um eine kurze geführte Runde im Bereich des Beduinendorfs, nicht um eine mehrstündige Karawane.

Worin unterscheiden sich die drei- und die fünfstündige Tour?

Die kurze Variante am Vormittag umfasst die Fahrt in die Wüste, das Beduinendorf und einen Kamelritt. Die längere am Nachmittag enthält zusätzlich den Sonnenuntergang, ein Abendessen im Camp und ein Rahmenprogramm mit Musik, weshalb sie erst am Abend endet.

Welche Tour eignet sich bei Rückenproblemen?

In diesem Fall ist der Jeep die angenehmere Wahl, weil Sie gefedert und im Schatten sitzen. Quad und Buggy fahren über feste, aber unebene Pisten und übertragen jede Bodenwelle. Sagen Sie uns vorab Bescheid, dann schlagen wir eine passende Variante vor.