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Individuell reisen. Ägypten persönlich erleben.

Schnorcheln und Bootstouren

Schnorcheln und Bootstouren am Roten Meer gehören zu den beliebtesten Ausflügen an der Küste. Vor Hurghada liegen Inseln und Riffe, die Sie mit dem Boot in kurzer Zeit erreichen und an denen das Wasser klar und ruhig ist.

Wir organisieren private Fahrten ebenso wie kleine Boote für wenige Personen. Wer nicht ins Wasser möchte, sieht die Korallen vom Glasbodenboot oder vom U-Boot aus. Für den ersten Tauchversuch bieten wir betreute Schnuppertauchgänge an.

Private Touren Keine Verkaufsstopps Persönliche Betreuung

Unsere Schnorchel- und Bootstouren

Inseln und Riffe vor Hurghada

Orange Bay auf der Insel Giftun ist bekannt für den hellen Sandstrand und das flach abfallende Wasser. Paradise Island liegt ebenfalls vor der Küste und bietet ruhige Stellen zum Schnorcheln direkt vom Strand aus. Mahmya ist eine weitere Anlegestelle an der Giftun-Inselgruppe mit Liegen unter Schatten.

Auf allen Fahrten sind mehrere Stopps am Riff vorgesehen, dazu Zeit am Strand und eine Mahlzeit an Bord. Maske, Schnorchel und Schwimmweste bekommen Sie auf dem Boot; wer eine eigene Ausrüstung bevorzugt, bringt sie einfach mit.

Sharm El Naga und Abu Dabbab

Sharm El Naga liegt südlich von Hurghada und wird mit dem Fahrzeug angefahren. Das Riff beginnt kurz hinter dem Ufer, sodass Sie ohne Boot direkt vom Strand aus schnorcheln können. Das macht die Bucht auch für Familien angenehm.

Abu Dabbab in der Region Marsa Alam ist für seine flache, sandige Bucht bekannt. Dort halten sich Seegraswiesen und ruhige Bereiche, in denen sich mit etwas Glück Meeresschildkröten beobachten lassen. Beobachtungen sind allerdings nie vorhersehbar, denn die Tiere bewegen sich frei.

Ohne Schwimmen: Glasbodenboot und U-Boot

Nicht jeder möchte ins Wasser, und das ist kein Grund, auf die Unterwasserwelt zu verzichten. Beim Glasbodenboot sitzen Sie trocken an Bord und schauen durch eine Scheibe im Rumpf auf Korallen und Fische.

Das U-Boot taucht mit den Gästen ab und fährt an den Riffhängen entlang, während ein Begleiter erklärt, was zu sehen ist. Beide Varianten sind kurz genug für Kinder und für Gäste, die sich im offenen Meer unwohl fühlen. Auch Rollstuhlfahrer kommen an Bord des Glasbodenbootes meist gut zurecht.

Schnuppertauchen und Speedboot

Beim Schnuppertauchen steigen Sie mit einem Tauchlehrer in geringe Tiefe ab, nachdem Sie an der Oberfläche die wichtigsten Handgriffe geübt haben. Vorkenntnisse sind nicht nötig, gesundheitliche Einschränkungen sollten Sie vorher ansprechen.

Mit dem Speedboot geht es schneller hinaus, sodass Sie mehr Zeit am Riff und weniger Zeit auf der Anfahrt verbringen. Diese Variante eignet sich für kleine Gruppen, die selbst bestimmen möchten, wie lange an welchem Platz geblieben wird. Auf Wunsch stellen wir eine Route nach Ihren Vorstellungen zusammen.

So läuft ein Bootstag ab

Die großen Bootstouren starten meist zwischen acht und halb neun am Morgen. Nach dem kurzen Transfer zum Hafen legt das Boot ab, die Überfahrt zum ersten Riff dauert je nach Ziel eine halbe bis dreiviertel Stunde. Es folgen zwei Riffstopps mit Zeit im Wasser, dazwischen Inselzeit am Strand und an Bord eine Mahlzeit.

Am Nachmittag geht es zurück, insgesamt sind Sie etwa sieben bis acht Stunden unterwegs. Kürzer sind die anderen Varianten: Mit einem privaten Speedboot bestimmen Sie Route und Dauer selbst und sind oft nur einen halben Tag draußen. Das Glasbodenboot dauert rund zwei Stunden, die Fahrt mit dem U-Boot etwa drei.

Welche Tour zu welchem Wunsch passt

Wer viel Zeit im Wasser möchte und den Tag nicht zerteilen mag, ist mit einer klassischen Inseltour gut bedient. Wer lieber flexibel bleibt, wenige Personen an Bord hat und selbst entscheidet, wie lange an welchem Riff geblieben wird, wählt das private Speedboot.

Für Gäste, die nicht auf ein Boot möchten, gibt es Strandtage am Riff, etwa in der Bucht von Sharm El Naga, wo Sie direkt vom Ufer aus schnorcheln. Nichtschwimmer und Familien mit sehr kleinen Kindern sind mit Glasbodenboot oder U-Boot besser aufgehoben. Wer zum ersten Mal Luft unter Wasser atmen möchte, bucht stattdessen einen betreuten Schnuppertauchgang.

Häufig gestellte Fragen

Muss man schwimmen können?

Zum Schnorcheln ja, allerdings tragen alle Gäste eine Schwimmweste. Wer nicht schwimmt, wählt das Glasbodenboot oder das U-Boot.

Wird die Schnorchelausrüstung gestellt?

Maske, Schnorchel und Weste sind an Bord vorhanden. Flossen gibt es meist ebenfalls, eine eigene Maske sitzt aber oft angenehmer.

Sind die Touren für Kinder geeignet?

Ja. Für Familien empfehlen wir ruhige Buchten, kurze Fahrzeiten und das Glasbodenboot. Kleinkinder sollten an Bord immer beaufsichtigt werden.

Sieht man immer Schildkröten oder Delfine?

Nein, es handelt sich um freilebende Tiere. Die Crew fährt bekannte Plätze an, eine Begegnung lässt sich aber nicht versprechen.

Was sollte man mitnehmen?

Badesachen, Handtuch, Sonnenschutz und eine Kopfbedeckung. Sonnencreme sollte riffschonend sein, und feste Sandalen erleichtern das Ein- und Aussteigen.

Wann ist die beste Zeit zum Schnorcheln am Roten Meer?

Möglich ist es das ganze Jahr. Im Sommer ist das Wasser sehr warm, im Winter deutlich frischer, weshalb viele Gäste dann einen dünnen Neoprenanzug tragen. Im Frühjahr kommt es häufiger zu Wind, was die Überfahrt unruhiger macht und die Route beeinflussen kann.

Was hilft gegen Unwohlsein auf dem Boot?

Bleiben Sie an Deck, schauen Sie zum Horizont statt auf das Handy und meiden Sie den Aufenthalt unter Deck. Frühstücken Sie leicht, aber nicht gar nicht, und trinken Sie ausreichend. Wer empfindlich reagiert, wählt kurze Überfahrten oder einen Strandtag am Riff.